Der Schmerz der Männer Ein Exkurs

InAlleinerziehend, Beziehungsgewalt, Feminismus, Klartext, Männerbild, Wir-müssen-reden
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In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit Maskulisten-Seiten auseinandergesetzt. Ich war sozusagen auf Feindesland, wenn man es aus der Perspektive dieser Seiten betrachtet. Man mag fragen, warum ich mir das antue, denn es tut mir körperlich weh, diese Seiten zu lesen. Dennoch möchte ich verstehen, welche Haltung hinter diesem Hass steckt, der regelrecht aus jedem einzelnen Wort und jedem Bild sprießt. Die Ohnmacht und der Schmerz, der hinter diesem Hass zu spüren ist, scheint bodenlos. Gleichzeitig entsteht aus dem gemeinsamen Ergötzen an niederträchtigem Hass und menschenunwürdiger Sprache eine Gemeinschaft. Und wenn man noch tiefer einsteigt, ist es einfach nur noch traurig.

Da sitzen scheinbar Männer, die sehr viel Zeit haben (oder sich diese Zeit nehmen), irgendwo vor einem Computerbildschirm oder an ihrem Smartphone und kompensieren ihren Schmerz, den sie in irgendeiner Form durch Frauen erlitten haben, durch Hass. Dieser Schmerz leuchtet auch in manchen Kommentaren auf. Es sind Männer, die von Frauen verlassen wurden, die keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben, die sich nur noch als Zahlväter auf’s Abstellgleis befördert fühlen. Die Beziehungen, die sie beschreiben, handeln von Frauen, die offenbar im klassischen Weibchen-Schema leben wollen: der Mann hat das starke Männchen herauszukehren, für allerlei Annehmlichkeiten zu sorgen und zu zahlen, die Frau empfängt wie eine Prinzessin, sie lässt sich schwängern oder sogar ehelichen und hat den Mann damit an den Eiern. Wenn der Mann es dann nicht mehr bringt, wird er entsorgt, das Kind wird mitgenommen und er muss zahlen bis an sein Lebensende.

Interessant ist für mich, dass diese Männer dann aber nicht ihr Bild von Männlichkeit und Weiblichkeit in Frage stellen, nachdem sie so niederschmetternde Erlebnisse mit der klassischen Rollenverteilung gemacht haben. Statt zu benennen, wie erniedrigend dieses Schema auch für sie ist, scharen sie sich wie die Schmeißfliegen um den vermeintlichen Kothaufen: den Feminismus.

Sie haben mit Frauen, die sich in keinster Weise feministisch verhalten, schlechte Erfahrungen gemacht. Die Zielscheibe und das Feindbild sind aber Frauen, die feministische Ansichten vertreten, über schädliche Geschlechterbilder schreiben, Gewalt an Frauen benennen oder Alleinerziehende unterstützen. Es werden engagierte Alleinerziehende als Hassobjekt auserkoren, die alles für einen guten Vaterkontakt tun, aber vom Vater der Kinder im Stich gelassen wurden. Es wird darüber philosophiert, wie man Unterhalt prellt und gleichzeitig wird Frauen in den Hintern getreten, die – alleingelassen mit den Kindern – keinen auskömmlichen Job mehr finden und stattdessen prekär freiberuflich arbeiten. An diesen Frauen kann sich dann der gesamte Hass in widerwärtigster Form entladen. Die Community ist tagelang damit beschäftigt, ihren Hass weiter zu pflegen und zu schüren wie kleines Feuerchen, das man gern zum Flächenbrand ausweiten möchte. Das Zielobjekt wird zerlegt und zerfleischt wie von einem gierig-hungrigen Wolfsrudel, das sich nach Rache und Genugtuung sehnt und vor allem nach ganz viel (weiblicher) Aufmerksamkeit. Nachdem man sich dann ausgiebig an der vermeintlichen Erniedrigung geweidet hat, fährt man wieder in irgendeine Stadt und trifft sich mit jungen, hübschen Mädchen, die nichts im Kopf haben außer Prinzessin sein und vom Prinz auf dem weißen Roß abgeholt werden (nach möglichst viel Sex natürlich). Dafür werden teuerste Weihnachtsgeschenke gekauft, mit dem Porsche vorgefahren und der Penis frisiert. Und wieder geht das erniedrigende Spiel von vorne los.

Ich frage mich bei all der verschleuderten Energie, warum es keinen Ort zu geben scheint, an dem Männer miteinander über ihren Schmerz offen reden können, statt in Hass zu kompensieren. Wo gehen Männer hin mit diesem endlosen Schmerz, der ihnen offensichtlich von Frauen zugefügt wurde? Statt selbst einen Blog ins Leben zu rufen, der z.B. häusliche Gewalt an Männern und Jungen thematisiert, wird in Kommentarspalten von Blogs herumgepöbelt, die über Gewalt an Frauen schreiben. Statt selbst Hilfsangebote zu schaffen, wird gegen Frauen gehetzt und ausgerechnet der (falsch verstandene) Feminismus für all das Elend beschuldigt. Statt Gendernormen als behindernde Korsetts für alle zu sehen, wird sich auf angeblich natürliche evolutionsbiologische Unterschiede zwischen Mann und Frau berufen. Die Opferhaltung, die dem Feminismus gern vorgeworfen wird, zeigt sich spiegelbildlich in der Ausrichtung dieser Seiten.

Über Wut durch erlebtes und erlittenes Unrecht kann viel Konstruktives bewegt werden. Über Hass nicht. Hass ist einfach nur zerstörerisch. Es fühlt sich zwar geil an, aber es bewegt nichts. Die Zielenergie verpufft am Zielobjekt. Es wird sich aufgegeilt an der Zerstörung eines anderen Menschen. Aber etwas wirklich hilfreiches, das über den Hass hinausweist oder unter den Hass schaut, entsteht nicht. Man bleibt in seiner eigenen Hass-Suppe sitzen, weil es so schön warm ist, und sucht sich das nächste Mäuschen als Frau. Beziehung wird der Bequemlichkeit halber auf Sex reduziert, die Frau als Objekt gesehen und benutzt, aber dem eigenen Schmerz und der eigenen Sehnsucht wird sich nicht gestellt. Sollte das ein Mann z.B. in den Kommentaren wagen, wird er niedergemacht als Schlappschwanz und Naivling.

Eigentlich empfinde ich es sehr traurig und einsam an diesen Orten. Wenn die Wärme und die Gemeinschaft nur durch Hass entsteht, kann nichts Gutes wachsen. Menschlichkeit, Wärme, echte Beziehung und echte Gemeinschaft, nach der sich die meisten Menschen sehnen, bleibt auf der Strecke. Ein trauriges und verschwendetes Leben.

Ich würde mir wünschen, dass Jungen und Männer, die Hilfe suchen in ihrem Schmerz oder ihrer Ohnmacht, online Orte und Schutzräume finden könnten, an denen ihnen zugehört würde, an denen ihnen ihr Schmerz erlaubt werden würde, an denen sie sich gegenseitig unterstützen könnten, an denen sie wirklich ernstgenommen und mit menschlicher Wärme empfangen werden würden. Solche Orte werden dringend gebraucht und ich empfinde sie als echte Lücke. Wäre ich ein Mann, würde ich solche Ort schaffen.


Bild: Pixabay, PublicDomainPictures

40 Kommentar

  1. Diese Frauen-Hasser haben leider sehr viel kulturellen Einfluss auf Deutschland und überall in der „liberalen“ Welt. Ich sehe sie als Vorreiter und Co-Wegbereiter der Trolle und Neu-Faschisten die nun versuchen uns alle offiziell zu übernehmen.

    Der deutsche Staat hätte damals, vor/seit 12 Jahren oder so, nicht einknicken dürfen, unter den Fake News, Missbrauchs-Taktiken, Hacking und so weiter der sogenannten „Väterbewegung“. Eine kleine Recherche reicht aus um zu sehen wie diese „Bewegten“ mit Rechtsaussen liiert sind. Die deutschen Politiker stehen jetzt wieder vor der derselben Walhl wie mit den „neuen Männern“. Wie weit lassen sie Missbrauch und faschistische Ideologien zur Mainstream-Norm werden? Leider verspricht das neue „rechte“ Wahlprogramm der CDU dahingehend nichts Gutes.

    Die selben Typen die du beim hassen online beobachtet hast, sind die Leute die für die AfD, Putin und Trump (usw) und deren faschistischen „weisser Mann obenauf“ Ideologien arbeiten.

    Das Problem ist gewaltig geworden und wie immer, fing es in der Familie an. In unserem Grundgesetz ist der Schutz der Mütter aus gutem Grunde betont worden.

  2. Hallo Rona,
    alle Achtung, dass Du Dir das antust. Mir reicht es meist schon, wenn ich irgendwo einen Bericht über diese Maskulistenszene lese. Da bekomme ich schon Bauchschmerzen. Es reicht schon, wenn man zur Zeit diese Trumps und Co. ständig in den Nachrichten zu sehen bekommt.
    Das schlimme an der Sache ist für mich, dass ich mich selbst im ersten Augenblick hier ohnmächtig gegenüber diesen Menschen fühle. Die Niedetertracht, die sie äußern ist so aggressiv, dass einem echt die Luft wegbleibt. Die Gefahr besteht hier wirklich, dass man sich vielleicht sogar schuldig fühlt, obwohl, man gar nicht an dem Schicksal des Mannes beteiligt war. Die Folge ist aber, dass ich auch selbst erst mal fast so etwas wie Hass verspüre und Ekel, wenn ich von diesen Menschen lese, bzw. habe ich tatsächlich auch schon wirklich Männer erlebt, die so reden. Es gibt ja auch einige Coaches, die Männer bestätigen , dass sie so sein müssen, nur dann würden sie es schaffen, dass ihre Frauen bei Ihnen bleiben. Für Frauen gibt es dann auch Angebote, die ihnen dann vermitteln, sie sollten ihre natürliche „Weiblichkeit“, die sie sich selbstverständlich von Frauen wünschen wieder entdecken. Mir geht dabei auch der Hut hoch. Doch so ungewöhnlich ist das gar nicht, dass sich tatsächlich auch Frauen davon angesprochen fühlen, vor allem, wenn sie selbst unsicher sind. Unsichere Menschen können schnell dazu gebracht werden, sich auch schuldig zu fühlen. Die Erklärungen, die man hier bekommt, meist handelt es sich um evolutionspsychologische Theorien, hören sich häufig erst mal logisch an, vor allem, wenn man sich nicht schon selbst mal differenziert mit dem Thema Geschlecht und Geschlechterrollen auseinandergesetzt hat. Wenn man nicht selbst weiß was man will und warum und vielleicht sogar den Zugang zu seinen eigenen Bedürfnissen verloren hat, wenn man gar nie vermittelt bekam, auch eigene Bedürfnisse zu haben, als Mensch wertvoll zu sein. Leider befeuern viele Darstellungen von Frauen auch in den Medien nach wie vor noch dieses Bild. Teilweise finde ich es echt zum verzweifeln. Vor allem ist es ja inzwischen salonfähig Feminismusbashing zu betreiben, meist aber wird dies in populistischer Weise von Menschen betrieben, die sich noch wenig damit auseinandergesetzt haben.
    Dennoch bei all dem Mist, den es gibt, den ich immer wieder höre, will ich nicht ohnmächtig bleiben. Ich überlege immer wieder, was kann ich selbst tun. Wie kann ich auch mit dem Wissen, dass es das gibt, und ich glaube unterschwellig ist das gar nicht so wenig???, wie kann ich doch für mich sorgen und das ganze eben so wenig wie möglich an mich heranlassen. Zu wissen, was könnte denn hinter dem Hass stecken, der einem entgegenschlägt ist schon mal ein erster Schritt, das weniger persönlich zu nehmen. Eine Beziehung mit einem Menschen, der so denkt sollte man einfach nicht eingehen. Ich denke ich habe das Recht mich vor diesem Hass zu schützen. Leider kann es aber passieren, das man versucht solche Männer „retten“ zu wollen, in dem man ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenkt, das wird aber nicht gelingen. Ich glaube man hält es einfach schwer aus, dass ein Mensch so einen Hass auf einen hat. Und ich glaube dadurch, dass diese Menschen eh schon so einen Hass auf einen haben, fällt es vielleicht sogar erst recht schwer, Grenzen zu setzen, denn dann würde man ihre Ansicht von den „bösen“ selbstbewussten Frauen ja noch bestätigen. Interessant ist ja auch, dass Männer, nicht nur mit Frauen schlechte Erfahrungen machen, sie erleben ja auch Gewalt und Intrigenspiele von anderen Männern, doch deshalb entsteht kein allgemeiner Männerhass. Umgekehrt ist es bei Frauen auch so. Da sieht man aber mal, wie schnell es aber möglich ist, negative Erlebnisse, die man mit einer Person gemacht hat, die nicht dem eigenen Geschlecht zugehörig ist gleich auf die ganze Gruppe zu übertragen, während es nicht möglich ist, das auch zu tun, wenn negatives von Menschen mit dem eigenen Geschlecht erlebt wurde. Man müsste sich dann ja selbst hassen und das geht natürlich nicht, weil man sieht sich ja als Opfer. Allerdings glaube ich, dass bei diesen Männern eine gehörige Portion Selbsthass dabei ist. Hass darauf vielleicht in den Augen seiner Kumpels oder seiner eigenen Ansprüche an sein Mann sein versagt zu haben. Von daher stimme ich Dir völlig dabei zu, dass nicht der Feminismus das Problem ist, sondern die Ursachen in den so überbetonten Geschlechterrollen und dem so überbetonten Wert auf Unterschiede, die zwischen Frau und Mann herrschen soll, liegt. Das ist aber den Menschen schwerer vermittelbar. Die lieben einfache populärwissenschaftliche oder auch esoterische Erklärungen und die typischen Medien tun ihres dazu, dass dies auch geglaubt und als gut empfunden wird.

  3. Mir klingeln die Ohren…..habe bisher noch überhaupt keine Erfahrungen mit Männern gemacht,die so sehr Frauen hassen!!! Klar,mein Ex-Mann lügt und hat sich erfolgreich um die Unterhaltszahlungen gedrückt, aber diesen Hass,den Ihr beschreibt,habe ich glücklicherweise nicht erlebt.
    Und ich bin der festen Überzeugung,dass da die Politik die Vorraussetzungen für klare Regelungen schaffen muss,damit so dermaßen ungerechte Fälle eingedämmt werden…..Mir wurde auch empfohlen, zu behaupten, mein Ex hätte ‚eigenartige’Zeitungen herumliegen und würde nackt in der Wohnung herumlaufen,wenn die Kids da sind…..solche Dinge sorgen für Eskalationen und verhärten die Fronten …und damit ist niemandem geholfen…..
    Ich denke, wir haben noch viel Arbeit vor uns!!!!
    Lieben Gruß Silke

  4. Hallo an Silke. Ich bezweifle ganz ganz stark, dass irgendjemand in einem Beratungs-Forum dir je raten würde, gegen deinen Ex irgendwas sexuell Verwerfliches vorzutragen. Alle Frauen im Sorgerechtsstreit wissen nur zu gut, dass sexueller Missbrauch extrem vorbelastet ist während Sorgerechtsstreits und Frauen wie auch Kindern fast nie geglaubt wird wenn sie es vorbringen. Ja, es geht sogar soweit, dass eine Anzeige wg sexuellen Missbrauchs von Seiten der Frau oft zum Sorgerechtsverlust für die Frau führt. Alle Mütter wissen das. Niemand würde dir also sowas als „Taktik“ raten.

    Ganz ehrlich habe ich den Eindruck dass du ein Troll bist, liebe „Silke“, die/der hier mal wieder das Märchen von den „durchtriebenen Ludern“ aufrechtserhalten will.

  5. Guten Tag.

    Ich bin ein Leser und Kommentator im MännerMagazin. Der Seite, die sie hier, in ihrem Beitrag beschreiben.
    Ich finde es gut, dass sie dieses Thema anschneiden und werde Ihnen gern die Darstellung meiner Meinung zum Thema geben.
    Auch werde ich Ihnen Einblicke in die Ursachen und die „Abneigung“ geben, die sie als Hass bezeichnen.

    Ich hoffe, sie haben den Mut sich diesen Kommentaren zu stellen und diese hier stehen zu lassen.

    Fortsetzung folgt.

    • Hallo Junggeselle,
      ich stelle mich gern ernstgemeinten Kommentaren. Auch auf anderen Seiten haben hier schon Männer kommentiert und ich bin darauf eingegangen – aus meiner Warte. Mir geht es um Verständnis und Dialog. Allerdings werde ich keine Kommentare mit Beleidigungen, Erniedrigungen etc. freischalten und ich werde auch keinen Link auf das von Ihnen genannte Magazin setzen.
      Ich bin gespannt.

      • Hallo Rona, ich bin ebenfalls Leser und Kommentator des Männermagazins und vielleicht helfen meine Worte für ein besseres Verständnis.

        Ich versuche es anhand meiner Lebensvita zu erklären wie das alles zustande gekommen ist. Meine erste Liebe in der Jugend hatte mich nach ihrem fremdgehen eiskalt abserviert, ging also schon mal gut los aber auch die folgenden “Bindungen” waren geprägt von Lügen, Respektlosigkeit, emotionaler Gewalt, Fremdgehen und Kälte bis etwa zu meinem 24. Lebensjahr.

        Bis zu dieser Zeit war ich ehrlich und treu, sicherlich nicht perfekt aber bei weitem nicht so wie ich es jetzt bin. Mit Ende 20 habe ich erfahren das Frauen sich auf einmal sich ganz anders gegenüber mir verhalten als früher obwohl ich noch mit Anfang 20 der weit aus besser Partner gewesen wäre.

        Wie kann ich mir diesen Verhalten also erklären und es ist sehr einfach. Meine Ressourcen sind gestiegen und die der Frauen sind am fallen.

        Für die Frau Ende 20 ist die Party zu Ende und sie sucht einen Versorger obwohl gleichzeitig ihr “Marktwert” sinkt, sowohl körperlich als auch emotional. Die meisten Frauen ab 30 die ich kennengelernt habe sind emotional total abgestumpft und verzweifelt und solange ich auf 20 Jährige zugreifen kann werde ich mir das auch gönnen.

        Es gab sogar eine Frau die mich mit 19 fallen gelassen hatte und vor zwei Jahren versuchte mich in eine Beziehung zu drängen, vermutlich weil sie sich erinnerte was für ein gutmütiger Trottel ich damals gewesen bin.

        Jetzt ist es halt so dass ich von diesem “MGTOW” gehört habe und es mal ausprobieren wollte, also einfach mental mich von Frauen befreien und da haben sich für mich ganz neue Welten aufgetan.

        Zum einen habe ich jetzt mehr Zeit und keinen Druck. Ich habe mich sogar selbstständig gemacht und arbeite nur noch 1/3, also nur an zwei oder drei Tagen in der Woche. Es reicht für mich und ich hatte Glück mit meiner Berufswahl die mir das ermöglicht.

        Ich verzichte auf KFZ und auf eine große Wohnung. Auch sonst lebe ich minimalistisch und spare unglaublich viel Geld damit. Mir war vorher gar nicht bewusst wie viel Geld eine “Freundin” verschlingt. Ein Kino Abend mit Bar kann da schon mal 50 Euro kosten und das spar ich mir jetzt alles für die Frauen im Ausland, denn ab und an gönne ich mir die Metropolen dieser Welt und verführe im schicken Mantel die Leckerbissen der Nationen. Ich bin nämlich nicht gerade hässlich geboren und kann auch flirten und charmant sein.

        Immer wenn ich zurück nach Deutschland komme bin ich so erschrocken wie arrogant und kalt die Ausstrahlung vieler Frauen hierzulande ist, so dass ich von mir aus überhaupt keine Frauen mehr in Deutschland anspreche oder gar zu irgendwas einlade.

        Ich lass mich schon auf eine Frau ein wenn sie sich Mühe gibt aber für mehr als Sex gebrauche ich sie nicht, auch von meinen Emotionen und meiner Seele lasse ich sie nicht daran teilhaben. Es wird alles sehr oberflächig abgespachtelt um nicht verletzt zu werden, denn das können die Frauen hier recht gut.

        Es mag sein das es Ausnahmen gibt aber mir ist die Motivation eine Familie zu gründen völlig abhanden gekommen, ich habe jetzt ganz andere Ziele nicht nur das Reisen. Ich betätige mich kreativ und male, fotografiere, musiziere, alles weil es mir Spaß macht nicht weil ich besonders gut darin wäre.

        Komischerweise sind es jetzt die Frauen die mich angraben und ich habe fast durchgehend parallel mehrere Frauen am laufen, weil ich nach mehreren Jahren mentaler Befreiung einfach keinen Sinn mehr in einer (monogamen) Partnerschaft erkennen kann und jetzt sind es die Frauen die investieren.

        Ich kommuniziere das auch ganz offen und für Hoffnungen Seitens der Frauen sehe ich mich nicht mehr in der Verpflichtung. Ein Mann ein Wort und wer das nicht verstehen kann oder will, der und vor allem die hat dann eben Pech gehabt.

        Da ich das ganze Theater jetzt mit emotionalem Abstand betrachte, eröffnen sich mir auch die vielen Unarten der Frauen die ich vor Jahren gerne übersehen habe aus “Liebe”. Zum Beispiel bin ich vasektomiert und es gab schon Eine “habe die Pille vergessen” Kandidatin. Wer der Vater jetzt ist weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht aber das war ein krasser Betrugsversuch mit meinen Gefühlen sofern ich welche für sie gehabt hätte und meinen Finanzen.

        Da ich nun auf eine menge Erfahrungen mit Frauen zugreifen kann ist mir auch jedes Paradoxon der “Liebe” abhanden gekommen, weil es sie schlichtweg zwischen Mann und Frau nicht gibt. Es ist ein Hormonrausch und ein Deal.

        Der Mann tauscht Stärke, Geld, Schutz gegen Wärme, Familie, Nest und der Deal ist in Deutschland einfach nicht mehr tragbar. Ich bekomme für meinen Part einfach nicht mehr den Part den ich verdient hätte, denn das wäre eine warmherzige und ehrliche Frau aber die war mir wohl nicht vergönnt.

        Vielleicht hatte ich einfach nur Pech in der “Liebe” oder ich hatte einfach nur “Glück” im Leben, denn was Herr Bräunig mit seinen oftmals krassen Worten ausdrückt entspricht halt eben der Wahrheit die manche nicht kennen oder noch nicht kennengelernt haben.

        Mein “Glück” für mich habe ich in mir selbst gefunden und in den unendlich vielen Möglichkeiten auf dieser Welt neben einer Partnerschaft mit einer Frau. Es ist also für mich die richtige Entscheidung aber was andere Männer und Frauen tun, müssen die eben für sich selbst entscheiden.

        Jetzt noch abschließende Worte von mir. Außerhalb von Deutschland bin ich ein Gentleman und ich glaube einige Frauen denken noch oft an mich und unsere wunderbare gemeinsame Zeit aber ich bin kein Vater und kein Ehemann mehr.

        Diesen Wunsch habe ich mit dem Zertifikat “zu kompliziert und gefährlich” zu Grabe getragen und genieße unverbindlich die süßen Früchtchen dieser Erde.

        Und ich bedanke mich bei meinem Schicksal kein Vater geworden zu sein und bei der Medizin für die Möglichkeit der Vasektomie und natürlich an alle wunderschönen und herzlichen Frauen die dies lesen, lasst Euch nicht unterkriegen.

        • Dann haben Sie ja ihren Weg des Lebens gefunden. Wenn alles ehrlich abläuft, ist von meiner Seite nichts einzuwenden. Ich frage mich dann jedoch erst recht, warum Sie sich an Hetze gegen Frauen beteiligen.

          • Hallo,
            vielleicht würde es den Männern etwas mehr bringen, wenn uns etwas mehr empathie entgegengebracht wird.
            Dieser Mann darüber hat seine Gefühle geteilt und sich geöffnet und ich kann ihn sehr gut verstehen.
            Ich teile seine Meinung nicht, da ich (zum Glück) nicht so schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht habe aber kann es aus seiner Sicht verstehen warum er auf solchen Seiten ist. Lies dir seinen Kommentar nochmal durch und versuche dir es anders herum (Männer und Frauen tauschen) vorzustellen. Er wurde verarscht und betrogen und das im bezug auf die Liebe.
            Das sind Erfahrungen die ihn im Leben geprägt haben und du nimmst sie wie etwas nichtiges wahr. Genau wegen solchen einfachen und plumpen Antworten wird sein Bild danach auch nicht besser.
            Die Gefühle eines Mannes sind etwas unglaublich zerbrechliches, vielleicht auch deshalb weil wir nie öffentlich damit umgehen durften. Jetzt dürfen wir es auf einmal und sollen es auch gleich machen und wenn nicht, machen wir etwas Falsch. Es ist aber nicht so einfach so etwas zu erlernen. Man kann es damit vergleichen etwas zu lernen, wovon man keine Ahnung hat. Für umisikalische ein Instrument oder für unsportliche Slacklinen.
            Das schilmmste für mich ist aber dabei wie von dir damit umgegangen wird, denn das bestärkt ihn nur noch in seiner Ansicht. Du machst genau das, was uns Männer auch oft gegenüber Frauen vorgeworfen wird, dass wir keine empathie für die Frau zeigen. Das Zeigt noch mehr, warum Männer sich hier bestimmt nicht öffnen werden, denn es hört ihnen keiner zu.

            Ist dir vielleicht auch mal durch den Kopf gegangen, dass man den Schuh auch anders herum anziehen kann? Vielleicht sind auf den Seiten nur so viele Männer und beschimpfen Frauen, weil selbige so schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht haben.

          • Ehrlich gesagt kann ich nicht sehen, wo ich nicht empathisch reagiert haben soll. Er hat beschrieben, wie er sich sein Leben eingerichtet hat. Ich habe bestätigt, dass aus meiner Sicht nichts dagegen einzuwenden ist. Das ist vielleicht eine sehr „männliche“ und kurze Form der Antwort. Aber ich finde sie ausreichend. Ich kann jetzt nicht auf jedes Detail eingehen. Wenn er zufrieden mit seinem Lebensweg ist, ist es doch gut so. Warum beschimpft er dann Frauen? Ich verstehe das immer noch nicht. Nach der Art und Weise wie er schreibt, wirkt es auf mich nicht, dass er nach einem einfühlsamen Gespräch sucht.

          • P.S.: Vielleicht überlegen Sie umgekehrt auch einmal, dass dieser Beitrag hier oben schon Empathie beinhaltet. Ich habe versucht zu verstehen, was hinter dem Hass steckt (und es geht hier nicht nur um ein paar Schimpfwörter, sondern übelste Diffamierungen und Verleumdungen gegenüber konkreten Personen). Ich könnte bei solcher Art der Äußerung auch aus gesundheitlichen Gründen direkt dichtmachen, weil es mich quält, diese Texte zu lesen. Habe ich aber nicht. Ich habe versucht, zu verstehen. Ich bin auch auf fast alle Kommentare eingegangen. Dennoch bleibt auch für mich eine frustrierende Erkenntnis zurück: scheinbar gibt es einige Männer, die für sich diese Form der „Abrechnung“ brauchen, um sich besser zu fühlen. Ich kann bei den Kommentaren der Männer, die von besagtem Magazin kommen nicht erkennen, dass sie die Form in Frage stellen, wie sie ihre Frustration zum Ausdruck bringen. Sie mögen das so und sie wollen das so. Und für mich ist Hass nach wie vor keine Energie, mit der irgendetwas Gutes bewegt wird.

  6. Sie sollten [Link entfernt] aufrufen, das ist so ein Ort.
    Leider verwechseln sie Hass mit Überspitzung. Und, übrigens, falls Sie es interessiert: Bei einer rechtlichen Gleichstellung im Familienrecht wäre das alles kein Thema.

    • Hallo Entsorgter,
      ich werde keinen Link auf den von Ihnen genannten Ort auf diesem Blog setzen, da dieser Ort meinem Empfinden nach voller Hass ist. Wenn das Ihre Form ist, Ihre Erfahrungen zu verarbeiten, gut. Ich glaube nicht, dass es in irgendeiner Form hilfreich ist, andere Menschen persönlich zu erniedrigen, um sich selbst besser zu fühlen. Die von Ihnen verlangte Gleichstellung im Familienrecht hieße auch, dass Väter sich von Anfang an viel intensiver in die Sorgearbeit in einer Familie einlassen müssten und Gleichberechtigung in Form von gleichen Rechten und Pflichten leben müssten. Mit einem Wechselmodell als Zwangsmaßnahme ist es nicht getan. Im übrigen glaube ich auch nicht, dass der Autor der von Ihnen genannten Seite Interesse an einem Wechselmodell hätte – genausowenig wie viele, viele andere Väter, die sich weder finanziell noch sonstwie um ihre Kinder kümmern nach einer Trennung. Wenn man Kinder bekommt, bedeutet das eine lebenslange Verantwortung. Nach all dem, was ich auf dem von Ihnen genannten Ort gelesen habe, besteht dort kein Interesse, diese Verantwortung wirklich zu übernehmen.

      • So ist das. Immer dieselbe erniedrigende Antwort. Dies ist falsch. Was ist das Ergebnis: die Männer verweigern sich.

        Es ist genau umgekehrt zu dem was sie sagen. Die Männer werden von der Verantwortung ausgeschlossen. Bzw. sollen sie ohne echten Kontakt und rechtlicher Gleichstellung einfach nur zahlen?

        Sollten Sie einer rechtlichen Gleichstellung nicht zustimmen, ist der weitere Diskurs ausgeschlossen. Und ich nehme an, dass Sie diese Gleichstellung nicht wollen, sondern Ungleichstellung.

        Der Autor des Männermagazins wurde auch nur durch eine Anwältin zu dem was er ist. Wäre er damals rechtlich gleichgestellt gewesen, würde er mit den Kindern sein, gut beschäftigt sein, etc. Die Anwältin arbeitete nach dem „Terrorschema“ und rief bei dessen Umgebung, Arbeitgeber, etc. an bis er seinen Job verlor. Diese Methode kann ich bestätigen, selber erlitten, an einer sachlichen Prozessführung sind die Anwälte und schlußendlich dann Gegnerin nicht interessiert.

        Ohne die rechtliche Gleichstellung vor den Familiengerichten gibt es gar keinen anderen Weg mehr, und dass dieser häßlich ist, und immer extremer wird, das kann ich Ihnen zustimmen. Trotzdem, er wird dann gegangen werden müssen, schon alleine um sich zu schützen. Dies letztere ist der eigentliche Grund.

        • Ich stimme Ihnen zu, dass Familienrechtsverfahren meist eher Unfrieden im Leben der streitenden Eltern schaffen und nicht unbedingt gerecht laufen. Auch getrennte Frauen können von viel Unrecht berichten, das Ihnen vor dem Familiengericht wiederfährt. Meine Ansichten lasse ich mich allerdings von Ihnen nicht vorschreiben und ich glaube nicht, dass das Wechselmodell alle Probleme löst und den Hass beseitigt.

          • Nicht »alle« Probleme, Frau Duwe. Das Wechselmodell würde allerdings jene Probleme lösen, die durch die derzeit herrschende Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung erst erzeugt werden. Und das sind jedenfalls der Großteil der gerichtlich anhängigen Steitigkeiten.

            Im Übrigen gebe ich »Entsorgter« insofern recht, als es doch ziemlich unfair ist, Männern (in über 90% aller Fälle betrifft es Männer) nach Trennungen erst mal generell das Recht auf Familienleben zu verweigern, da die Kinder ja ausschließlich bei der Mutter leben, sie ausschließlich zu Zahlungsverpflichteten zu degradieren und ihnen ein marginales »Besuchsrecht« einzuräumen und dann jene, bei denen sich diese Demütigung in Form von unangebrachten Postings Bahn schlägt als pauschales Negativbild für ALLE Männer hinzustellen.

            Und blitzschnell wird in manchen Kommentaren der Wunsch von Vätern nach gleichberechtigter Elternschaft in Frauenhass, Streben nach Gewalt und Unterdrückung und Rechtsextremismus uminterpretiert.

          • Kennen Sie Lincoln? Sehr zu empfehlen, gibt eine DVD für ein paar Euro. Erst wenn Sie, sowie die Mitstreiter, den Kampf um die rechtliche Gleichstellung sich verinnerlicht haben, wird der Frieden einkehren können. „That every man shall be equal before the law, before the law alone, and only before the law.“ (Man, bedeutet Mensch).

            Ich glaube damit habe ich den Diskurs richtig abgeschlossen und alles ist abschließend gesagt. Der Rest liegt in ihrer Hand und dem sich daraus formenden Schicksal.

            Auch mir lasse ich nicht vorschreiben wie ich moralisch integer handle. Ob nun das Rechtssystem für alle gleich ist oder nicht, also sozial akzeptiert werden wird oder eben diese Akzeptanz verspielt, das steht letztendlich auf dieser anderen Karte.

  7. Na der Kommentar von Frau Holle ist ja scharf. Wenn ich das hier lese (Zitat Frau Holle): „Diese Frauen-Hasser haben leider sehr viel kulturellen Einfluss auf Deutschland und überall in der “liberalen” Welt. Ich sehe sie als Vorreiter und Co-Wegbereiter der Trolle und Neu-Faschisten die nun versuchen uns alle offiziell zu übernehmen.“
    Da ist aber die Front verhärtet! Auf zum Kampf! Oder was? Oder gegen was überhaupt?
    Lass doch die Männer so, wie sie sind. Sie habe andere Formen, sich auszudrücken und untereinander verstehen sie sich ganz gut.
    Orte und Schutzräume schaffen sich die Männer selbst, sie orientieren sich nur nicht an den weiblichen Vorstellungen von „Schutzräumen“. Gesprächsgrüppchen sind glaube ich genetisch eher den Frauen zuzuordnen. Will hier jemand Männer in typisches Frauendenken drängen?
    Beispiel: Was macht die emanzipierte Frau am Frühstückstisch, wenn sie das neue Marmeladenglas nicht aufbekommt? Sie reicht es ihrem Mann.
    Geht die Frau, die nach Frauenquote ruft, auch in Männerberufe in der Baubranche? Wird sie Schlosserin, Monteurin, Elektrikerin, Automechanikerin, Physikerin, Programmiererin?
    Hier kann ich die Männer verstehen, die sich sagen, dass da Frauen die Rosinen aus dem Kuchen haben wollen, emanzipiert ja bitte, schwere Arbeit nein danke. Sogar das Bloggen von zu Hause wird jetzt als „richtige“ Arbeit tituliert, da wundert sich auch Frau drüber.
    Wenn dann ein Mann zusätzlich verlassen wurde, die Kinder vorenthalten bekommt und lediglich zahlen darf, und die gleiche Frau vielleicht auch noch bloggt, dass sie die Bewegung „Regretting Motherhood“ unterstützt, ist für ihn das Chaos perfekt, ja, dann kann ich mich als Frau sehr gut in die Gefühlswelt dieses Mannes hineinversetzen, da gehört nicht viel dazu.
    Unverständnis ist das Mindeste, Vorsicht bei der nächsten Partnerin Pflicht.

    • Woran liegt es denn Ihrer Meinung nach, dass Männer auf Maskulisten-Seiten einen großen Teil Ihrer Zeit und Kraft darauf verwenden, herablassend, beleidigend und verleumderisch über Frauen zu schreiben? Ist Hass Ihrer Meinung nach zielführend zu irgendetwas Sinnvollem? Im Übrigen bin ich eine Frau, die programmieren kann und ich mache hier zu Hause auch die „Männerarbeit“, genauso wie meine Mutter und das Marmeladenglas mache ich selbst auf. Was Ihre übrigen Ausführungen angeht: da werfen Sie Dinge aus Ihren eigenen Erfahrungen und Dinge, über mich in einen Topf, die nichts miteinander zu tun haben.

  8. Sehr geehrte Frau Duwe,

    als ich einen Kommentar zu Ihrem Blog zum Thema »Komm allein klar, wenn du dich traust« schrieb, der genau das thematisierte, der eben auch die »andere« Seite beleuchtete und in dem ich Sie – ohne jeden Hass sondern sehr höflich, neutral und mit ausgestreckter Hand – um Ihre Meinung ersuchte – wurde dieser nicht zur Veröffentlichung frei gegeben …

    Ich bin unter anderem Administrator einer Facebook-Gruppe, wo genau das geschieht, was Sie hier beschreiben. Betroffenen – unabhängig vom Geschlecht – wird geholfen, Beratung findet statt, Pauschalierung und Hass sind verpönt, das Recht von Kindern auf beide Eltern steht im Focus und der Frauenanteil liegt bei über 40%.

    Unzählige solche Vereine im deutschen Sprachraum bieten ihrem Mitgliedern Hilfe an, fangen Verzweifelte auf, leisten oft Unmenschliches und bekommen – weil die Opfer meist Männer sind – keinerlei staatliche Förderung. Noch immer sind 75% aller Selbstmörder Männer und noch immer ist in 75% aller Fälle der Verlust der Familie der Auslöser.

    Immerhin haben diese unermüdlich zum Wohle von Kindern arbeitende Frauen und Männer in den letzten 10 Jahren erreicht, dass ein Umdenken in unserer Gesellschaft und auch in unserer Justiz statt gefunden hat. Väter dürfen – immer noch zu langsam aber stetig mehr – auch nach Trennungen immer mehr am Leben ihrer Kinder teil haben. Auch wenn wir noch sehr weit von Fairness und Gleichberechtigung entfernt sind und die Widerstände unterschiedlichster Interessengruppen noch sehr groß sind, so geht die Entwicklung doch unaufhaltsam in Richtung Doppelresidenz und Elternschaft auf Augenhöhe.

    Natürlich gibt es diesen Hass, nur ist er nicht männlich. Es gibt ihn auf beiden Seiten. Es gibt genauso Frauen, die sich auf der Facebook-Seite von Frau Minister Schwesig auf das Manifesto von Valerie Solanas berufen und die Ausrottung aller Männer bis auf 10% fordern – und solche Kommentare werden auch nicht gelöscht.

    Es gibt nicht die bösen Männer und die guten Frauen. Es gibt Menschen mit Charakter und es gibt Arschlöscher. Es gibt Menschen mit Hirn und es gibt welche, die in diesem Bereich massive Defizite haben. Es gibt Menschen, die sich beherrschen können und zur Selbstreflexion fähig sind und solche, die ausrasten. Es gibt Menschen, die ihre Kinder lieben und solche, die sie als Waffe für ihre Egoismen missbrauchen. Nur hat das alles nichts mit dem Geschlecht zu tun.

    • Ich denke, wenn Sie selbst eine Frau wären und erleben würden, wieviele Hasskommentare, Mails etc. tagtäglich von Männern auf Sie einprasseln, würden Sie das anders sehen. In dem von mir beschriebenen, speziellen Fall – ähnlich wie bei vielen anderen Maskulisten-Seiten – drehen sich die Beiträge und die Diskussion hauptsächlich um Hass und Erniedrigung von Frauen, und zwar auch in sehr persönlicher Form mit Nennung konkreter Namen und in Form von Verleumdung und Rufschädigung. Ich kenne nur ganz wenige feministische Seiten, die dermaßen hasserfüllt formulieren und diskutieren. Ja, es gibt sie, aber nicht in diesem Ausmaß.

      Es freut mich im Übrigen, dass Sie diese Hilfe anbieten. Und: ich bitte zu berücksichtigen, dass der Blog hier nicht meine Hauptbeschäftigung ist und ich daher für die Moderation teilweise längere Zeit brauche, denn ich lese jeden Kommentar und denke darüber nach.

      • Ich nehme meinen ersten ersten Absatz hiermit zurück – Sie haben meinen Kommentar inzwischen frei geschalten.

        Was den Hass in den Frauen- und Müttergruppen angeht, so gibt es genügend Foren, die Männer generell ausgrenzen, in denen Väter prinzipiell nur als »Erzeuger« bezeichnet werden und in denen es beinahe ausschließlich darum geht, wie man den Kontakt der gemeinsamen Kinder zum »Erzeuger« verhindern kann.

        Aber ich denke eben, dass auch das Aufrechnen – wer mehr hasst und wo Unflätigeres geschrieben wird – obsolet ist. Letztlich ist das auch eine Frage des subjektiven Empfindens. Viele Väter empfinden es bereits als unerträglich, dass es nach einer Trennung als ganz selbstverständlich angesehen wird, dass die gemeinsamen Kinder – unabhängig davon von wem die Trennung ausging – erst mal automatisch bei der Mutter leben, sie dann erst mühsam vor Gericht darum kämpfen müssen, wie oft sie die gemeinsamen Kinder »besuchen« dürfen und sie (derzeit noch) absolut keine Chance mehr haben, ihre Kinder auch im Alltag erleben und betreuen zu dürfen.
        Dass viele Frauen das als völlig legitim und unter allen Umständen zu verteidigenden status quo betrachten, empfinden viele Väter auch als eine Form des Hasses.

        Das zu überwinden und zu GEMEINSAMEN geschlechterübergreifenden Lösungen zu finden, sollte das Ziel sein. Erst dann werden Sorgerechtskonflikte zurück gehen und der daraus hervor gehende Hass und Geschlechterkrieg abflauen (wie das zum Beispiel in skandinavischen Ländern längst der Fall ist).

  9. Unter [Link entfernt] ist so ein Ort für Männer zu finden.
    Leider wird Hass oft mit Überspitzung und Zurückweisung verwechselt. Falls es von Interesse ist: Bei einer rechtlichen Gleichstellung im Familienrecht wäre das alles kein Thema. Gerade hier setzt aber der Hass der Frauen ein, die statt Gleichstellung privilegierte Sonderrechte möchten.

    • Außer dem „Das Männermagazin“ gibt es doch fast keine ernsthaften Männerseiten im Internet. Was den Männern vor den Familiengerichten angetan wird interessiert keinen. Prozesse bis zu 6 Jahre, das soll normal sein? Wenn die das Kind(er) komplett alleine rechtlich besitzende Alleinerziehende dann sich wundert, dass der hinauskomplimentierte Ex-Vater keine Bindung mehr hat – wer wundert sich denn darüber? Eines ist dabei völlig klar: wer den Männern dabei Hass unterstellt hat sich unzureichend mit dieser gesellschaftlichen Bombe beschäftigt. Ich liebe den Ausdruck nicht: das Familienrecht befördert nicht den Frieden sondern den gesellschaftlichen Krieg. Zu lange wurde dies ignoriert, jetzt zeigen sich die häßlichen Resultate.

  10. Zitat Rona: „Nach all dem, was ich auf dem von Ihnen genannten Ort gelesen habe, besteht dort kein Interesse, diese Verantwortung wirklich zu übernehmen.“
    Ich bitte Dich um belegende Zitate aus diesem Männerforum, dass diese Männer nie vorhatten, Verantwortung zu übernehmen.
    Ich habe vorhin einen Beitrag geschrieben, der zwar deutlich war, aber keinesfalls die Schärfe eines Beitrages von „Frau Holle“ hatte. Mein Kommentar wird nicht veröffentlicht. Er vetritt eine andere weibliche Sichtweise, nämlich die des Verständnisses der Männer gegenüber, wenn man mit Logik und Verstehenwollen an die Sache herangeht. Wenn alles, was nicht passt, sowieso gelöscht wird, kann man sich den konstruktiven Dialog auch schenken.

    • Hallo Rosa R.,

      Ihre Kommentare kommen bei mir als Spam an und werden gefiltert und ich bitte zu berücksichtigen, dass der Blog hier nicht meine Hauptbeschäftigung ist. Ich bin durchaus mit Verstehenwollen an die von Ihnen genannte Seite herangegangen (sonst hätte ich den Artikel nicht in der Form geschrieben) und habe mir auch viele Kommentare durchgelesen. Dort wurde bei manchen Kommentatoren auch deutlich, welche Verletzungen teilweise die Grundlage für diese Wut und den Hass sind. Ich kann nicht im einzelnen belegen, dass die Männer keine Verantwortung übernehmen wollen. Aber: an vielen Stellen empfiehlt der Autor, Unterhalt für die eigenen Kinder zu prellen, sich vasektomieren zu lassen, den Umgang mit den Kindern aufzugeben etc. und erfährt durchweg viel Bestätigung von anderen Kommentatoren. Welche leidvollen Geschichten evtl. dahinterstecken, weiß ich natürlich nicht. Ich denke jedoch nicht, dass diese Form von Hass und Erniedrigung irgendetwas Gutes bringt. Schon gar nicht für gemeinsame Kinder.

  11. Hier spricht ein schmerzvoller Junger Mann,

    ist es denn nicht zu hassen sich nicht zeigen zu können, eine Rolle erfüllen zu müssen? Nach einer oberflächlichen konvention werden wir gemessen: inwieweit erfüllen wir die Mann-Seite einer beziehung. Warum kann Sie nicht die starke seite sein, warum kann Sie nicht die Initiative haben; wenn ich so viele beziehungen beobachtet habe wo das Mann absolut alles entscheidet.

    Feminist bin ich noch keinen, aber eins weiß ich. Ich wäre froh wenn diese „In-Kisten-Packen“ Geschlechtskultur vorbei ist.
    Übrigens, an die Autorin: Die Welt wird kein stück besser in dem man Fremd/-Hassbilder schafft. Sie verhalten sich genau wie diese Männer.

    • Hallo Boikot,

      ja, das kann ich Ihnen nachfühlen. Das „In-Kisten-Packen“ und das Erfüllen von Rollen finde ich auch furchtbar. Beziehungen funktionieren meiner Erfahrung nach besser, wenn die Rollen nicht so festgefahren sind. Es war nicht mein Ziel, ein Hassbild von Männern über den Artikel zu erzeugen. Ich habe versucht zu verstehen, woher der Hass auf Maskulisten-Seiten kommt und warum Männer, die schmerzhafte Erfahrungen machen, in so ein Extrem abrutschen können.

  12. Zitat Martin Morauf: „Viele Väter empfinden es bereits als unerträglich, dass es nach einer Trennung als ganz selbstverständlich angesehen wird, dass die gemeinsamen Kinder – unabhängig davon von wem die Trennung ausging – erst mal automatisch bei der Mutter leben, sie dann erst mühsam vor Gericht darum kämpfen müssen, wie oft sie die gemeinsamen Kinder »besuchen« dürfen und sie (derzeit noch) absolut keine Chance mehr haben, ihre Kinder auch im Alltag erleben und betreuen zu dürfen.
    Dass viele Frauen das als völlig legitim und unter allen Umständen zu verteidigenden status quo betrachten, empfinden viele Väter auch als eine Form des Hasses.“
    So erlebt habe ich es bei meiner Trennung, als ich meine Kinder auf deren Wunsch hin beim Vollzeit-arbeitetenden Vater ließ. Auf einen Schlag war ich 3 Freundinnen los, die mich mit einem: „Wie blöd muss man denn sein“ konfrontierten. Die Verachtung, die mir entgegenschlug, obwohl ich meine Kinder bestens versorgt wusste, war eine gesellschaftliche Ächtung von Frauen gegen Frauen. Es ist eine andere, subtilere Form von Hass, aber auch darüber sollte man mal sprechen.

    • Obwohl ich mir sicher bin, dass Sie keine Frau sind: Ich habe nach der Trennung meiner Eltern auch bei meinem Vater gelebt und ich kenne die Verachtung, die Frauen gegen Frauen entwickeln können. Das empfinde ich auch nicht als hilfreich.

  13. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Männern bedanken, die heute kommentiert haben – auch wenn wir in einigem anderer Meinung sind. Ich habe einiges verstanden, anderes nicht. Die Männer, die sich hier gemeldet haben, haben scheinbar alle wirklich schwierige Erfahrungen mit Frauen gemacht und leiden insbesondere darunter, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben und nur noch zahlen müssen. Mir ist bewusst, dass es diese Fälle gibt und ich finde das sehr tragisch.

    Ich kenne allerdings durch den Schwerpunkt dieser Seite auch die andere Perspektive. Hier werden wiederum Frauen jahrelang vor’s Familiengericht gezogen, es wird ihnen Kindesentzug unterstellt oder irgendwelche psychischen Erkrankungen und dann wird ihnen das Sorgerecht entzogen. Die Kinder kommen dann zum Mann und die Frau darf sie nicht mehr sehen, oder sie kommen sogar ins Heim. Mir sind auch Fälle bekannt, wo das Wechselmodell erzwungen wurde. Oder die Frauen haben nachweislich häusliche Gewalt erlebt und müssen sich mit einem gewalttätigen Vater schnellstmöglich auf eine Umgangsregelung einigen (Cochemer Modell > Umgangsrecht vor Gewaltschutz), u.a. auch gegen den Willen der Kinder. Es gibt auf beiden Seiten sehr tragische und schmerzvolle Geschichten.

    Mein Fazit aus der ganzen Geschichte ist: Man muss nach Trennungen viel genauer auf den Einzelfall schauen. Ich halte das Wechselmodell nicht für die Ideallösung für alles und jeden. Stattdessen fände ich es wichtiger, dass die Eltern vor einem Familiengerichtsverfahren in eine Mediation geschickt werden. Außerdem gilt für mich: Gewaltschutz muss immer vor Umgangsrecht stehen. Die schlimmen Fälle der letzten Wochen, in denen Frauen von ihren (Ex-)Partnern gequält, misshandelt und getötet wurden zeigen, dass das wichtig ist.

    Auch ich hätte viele Gründe Hass gegen Männer zu entwickeln nach vielen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ich tue das aber nicht, denn ich halte es nicht für sinnvoll – weder für andere noch für mich. Es mag vorübergehend ein komisches Gefühl der Befriedigung vermitteln, aber es bringt mich nicht weiter. Und darum geht es mir eigentlich. Hass bringt nichts Gutes hervor. Aber ich wiederhole mich.

    • Sehr geehrte Frau Duwe,

      auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Auch die von Ihnen beklagten Fälle, in denen dem Vater das Sorgerecht zugesprochen wird und die Mütter in Ihrer Wahrnehmung dann die armen Opfer sind, denen unfassbares Unrecht geschieht, weil sie erleben müssen, was für über 90% aller Väter die Normalität ist, gäbe es im Wechselmodell nicht.

      Ich kann auch nicht nachvollziehen, weshalb Sie immer von »Zwang« in Zusammenhang vom Wechselmodell sprechen – einem Modell, welches vorsieht, das beide Eltern als gleichberechtigte Partner ein Betreuungsmodell vereinbaren und – falls sie dazu nicht in der Lage sind – sie vom Gericht Unterstützung in Form von Mediation erhalten.

      Beim derzeitigen Modell, welches hauptsächlich Männern jedes Recht auf Alltags- und Familienleben mit ihren Kindern verweigert und sie gegen ihren Willen zu reinen Unterhaltszahlern degradiert, sprechen Sie eigenartigerweise nicht von »erzwingen« …

      • So ein Blödsinn, Herr Morauf. Von 90% der Väter kann überhaupt nicht die Rede sein. Eine Menge Väter erhalten in Deutschland ohne Probleme schnellen Kindesumgang (Cochemer Modell) – egal was vorher vorgefallen ist. Und ja, auch wenn sie das nicht glauben wollen, es gibt in Deutschland schon diverse Fälle, wo Frauen von Richtern zum Wechselmodell im Rahmen eines Vergleichs gezwungen werden. Dass Vätern jedes Recht entzogen wird stimmt so in Deutschland auch nicht.

      • Im Übrigen werde ich mich auf diesem Blog nicht weiter mit Ihnen über das Wechselmodell austauschen. Sie haben hier schon sehr viel Raum erhalten, um Ihre Ansicht kundzutun. Interessant finde ich übrigens, dass Sie als Wechselmodell-Vertreter selbst gar nicht mehr mit ihren Kindern zusammen leben – noch nicht mal mehr in ihrer räumlichen Nähe. Aber das ist ja Ihre Privatsache.

  14. Liebe Rona,
    ich finde den Artikel großartig reflektiert. Vielen Dank für den Beitrag zu den Ereignissen. (Diskussion war es bislang nicht, was ich nicht auf deinen Beitrag beziehe!)
    Aus eigener Erfahrung kenne ich nur getrennte Väter, jegliche Verantwortung „nicht wahrnehmen können“, aber auf Rechten beharren. Lächerliche Unterhaltspreller und nichtmal-Feiertags-Papis.
    Viele Menschen auf dem Sterbebett, ich denke gerne voraus, wünschen sich, sie hätten einiges im Leben anders gemacht. Dann geht es aber nicht mehr und führt teilweise wirklich zu grausamen Schmerzen, weil die Seele schmerzt. Dagegen gibt es keine chemischen Helferlein aka Medizin.
    Da es auch heute noch in der Natur des Menschen liegt, sich fortzupflanzen und seinen Nachwuchs gut auf den Lebensweg zu bringen, bin ich gespannt, was die Historie dereinst über diese kleinen Wucherungen menschlichen Seins berichten wird. Es sind ja abnorme Auswüchse, die sich nie langfristig durchsetzen würden.
    Natürlich werde ich persönlich es kaum noch erleben, aber ich weiß, es wird irgendwann irgendwo als Randnotiz angemerkt werden. 🙂
    Aus wissenschaftlicher Sicht echt spannend!

  15. Ich sehe das Problem nicht. Die Gesetze im Familienrecht sind so wie sie sind. Der Autor des bekannten Blogs hält sich an diese und das hat bei Ihm zur Folge, das von ihm kein Unterhalt wegen nicht vorhandener Leistungsfähigkeit gezahlt wird und der Staat für diese Leistung aufkommen muss. Was ich grundsätzlich gut finde, weil es eine Aufgabe des Staates ist. Es gilt die Unschuldsvermutung in einem Staat, der von sich behauptet sein Handeln immer nach rechtsstaatlichen Prinzipien zu gestalten. Es geht dabei nicht um Moral oder um Geschlechterfragen. Sondern nur um gesetzeskonformes Handeln.

    • Interessant, dass besagter Mann in diversen Videos, die von ihm online zu sehen sind und auch in diversen Selbstbeschreibungen seiner privaten und beruflichen Tätigkeiten, so gar nicht nach leistungsunfähig wirkt. Interessant auch, dass überhaupt kein Interesse am Wohlergehen der eigenen Kinder besteht. Denn mit Mindestunterhalt kann ein Kind nicht gut leben. Und selbst wenn das alles so ist und für Sie in Ordnung ist, erklärt es immer noch nicht, warum man dann über Alleinerziehende herziehen muss. Dann müsste man sie doch eigentlich in Frieden lassen.

  16. Nehmen Sie doch einfach die Fakten an. Gegen den Autor waren diverse Verfahren hängig, die allesamt eingestellt worden sind. Der Autor ist somit juristisch unschuldig und nur das ist am Ende auch relevant. Unter den Klägern waren offenbar sogar die eigenen Kinder, insoweit kann das Verhältnis als zerrüttet betrachtet werden.
    Kinder haben keinen Rechtsanspruch darauf, unter wirtschaftlich optimalen Bedingungen aufzuwachsen. Das haben diverse Gerichte mehrfach bestätigt.

    Alleinerziehende haben keinen Rechtsanspruch darauf, nicht mit den juristisch zulässigen Mitteln der Satire „durch den Kakao gezogen zu werden“. Damit muss jede Person leben, die sich öffentlich zu diesem brisanten Thema mit einer Parteimeinung äussert. Der Autor hat meines Wissens angekündigt, seine Satire auch auf andere Blogger und Bloggerinnen zu erweitern.
    Für mich ist das nachvollziehbar. Die Aussendarstellung und das wenig geglückte Selbstmarketing der betreffenden Personen gibt schliesslich genug Anlass hierfür. Hinzu kommt, das die Bloggerin sich auf Ihrer eigenen Facebook-Seite sehr wertend über ihre Gegenpartei geäussert hat. Sie hat somit – im Rahmen des juristisch zulässigen – keinen Anspruch auf inhaltliche Schonung bzw. Gutfindung.

    • Vielen Dank für den Einblick in Ihre Denkweise. Das sagt eigentlich alles. Traurig.

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